Als ich von dem Projekt "Pimp the Timp" hörte, war ich sofort begeistert. Mir kam die Idee,
dieses außergewöhnliche und temporäre Event auch fotografisch zu dokumentieren.
Nicht nur das Engagement der Galerien ist bemerkenswert, und selbstverständlich stellen
die Exponate Kunstwerke dar, sondern allein die Tatsache, eine Ausstellung in dieser
Location und diesem Ambiente durchzuführen, ist Aktionskunst an sich. So war die Idee
geboren, ein "making of" als eigenständiges Kunstprojekt über das Kunstprojekt zu initiieren.
Die fotografische Geschichte beginnt mit meiner ersten Begehung der Räume in der ehemaligen
Künstlerklause und dem Hotel Timp, noch im Urzustand des leer stehenden Hauses im
Dornröschenschlaf. Jeder weitere Schritt, von den Arbeiten der Putzkolonne und der Anlieferung
der ersten Werke, über das Hängen, die Besuche der teilnehmenden Künstler, ist fotografisch
festgehalten. Mein Projekt ist daher eine Mischung aus journalistischer Dokumentation und dem
Versuch, aus dem Entstehen eines Kunstevents ein eigenständiges Werk zu schaffen. Es ist
bewusst offen gehalten, es wird mit jedem Tag bis zur Vernissage am 17. September erweitert,
und wächst dadurch ebenso, wie die Installationen im Haus selbst. Ab dem Tag der Vernissage
wird es diese Entstehungsgeschichte, das "making of", als eigenständiges Kunstwerk auch zu
sehen - und als DVD-Video erhältlich geben.
Ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Ereignisse und Impressionen! Die hier vorab schon
einsehbare Online-Version wird von Tag zu Tag wachsen und aktualisiert. Ferner besteht auch
die Möglichkeit, das DVD-Video hier zu erwerben. Ein separates Kapitel mit dem Titel "Shop" ist
in der oberen Leiste eingebettet.
Stefan Huxoll

